Lerntherapie

Verstehen durch Handeln

Ihr Kind hat Schulprobleme, ist lustlos, überfordert oder häufig unkonzentriert, klagt über psychosomatische Beschwerden im Zusammenhang mit dem Schulbesuch oder bekommt trotz Übens schlechte Noten? Sie sind den täglichen Kampf um die Hausaufgaben leid und möchten Ihrem Kind dabei helfen, endlich wieder Spaß am Lernen zu haben? Wir können helfen!

Unter dem Motto „verstehen durch Handeln“ unterstützen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch individuelle Lerntherapie, Lernförderung und Lernberatung. Lerntherapie schafft bei Kindern mit Defiziten in den Vorläuferfunktionen die Voraussetzungen um lesen, schreiben oder rechnen erlernen zu können. Im Gegensatz zur herkömmlichen Nachhilfe geht es hierbei nicht nur um das Trainieren bestimmter Schulfächer oder das Auffüllen von Wissenslücken. Ziel der Lerntherapie ist es die Lernmotivation zu erhöhen, das Erarbeiten von individuellen Lernstrategien zur ermöglichen sowie Lernstörungen aufzulösen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Wissenswertes über unser Angebot und darüber, wie Sie und Ihr Kind davon profitieren.

Die Räume der BuchkinderLerntherapie Lüneburg befinden sich auf dem Gelände der Campus Stiftung Lüneburg

BuchkinderLerntherapie LüneburgMarion Poetschke

Wichernstarße 34, Eingang B

21335 Lüneburg

poetschke.buchkinder@posteo.de
www.buchkinder-lerntherapie-lueneburg.de

Sprechzeiten/Therapiezeiten:

Mo. -Fr. 8:00 – 13:00 Uhr / Mo.-Fr. 14:00 – 18:30Uhr

Tel.: 04131 7572085

AGB



Vertragsverhältnis

zwischen:

BuchkinderLerntherapie Lüneburg

Marion Poetschke

poetschke.buchkinder@posteo.de

04131 7572085 Büro (8:00 bis 13:00 Uhr)

und dem Vertragsunterzeichner geschlossen. Mit der Unterschrift akzeptiert der Vertragsunter-zeichner die zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung gültigen Konditionen und Preise.


Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag beginnt mit dem ersten vereinbarten Termin . .201 um : Uhr und wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann jederzeit von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 6 Wochen ab Quartalsbeginn gekündigt werden. Dies bedarf der schriftlichen Form.


Ort der Leistungserbringung

Die Lerntherapie wird in der Praxis Wichernstarße 34, 21335 Lüneburg durchgeführt. Unter besonderen Umständen können Ausnahmen vereinbart werden.


Angebot

Buchkinder-Lerntherapie Lüneburg bietet Beratung in Lernfragen und Therapie bei Lese-Rechtschreibschwäche sowie Dyskalkulie an. Der Vertragnehmer wurde über die therapeutischen Ansätze und Arbeitsweise der Buchkinder Lerntherapie Lüneburg informiert und erklärt sich mit deren Anwendung einverstanden.

Beratung

• Beratung (je angefangenen 30 min 15,- €)

• Gespräche mit anderen Institutionen auf ausdrücklichen Wunsch (45, – € /Stunde inkl. Fahrkosten)

• ein Elterngespräch je Halbjahr zur laufenden Therapie ist kostenfrei

Lerntherapie

• Lese- Rechtschreibschwäche

Dyskalkulie


Art und Umfang der Leistungserbringung

Der Schüler/die Schülerin erhält die Lerntherapie:

wöchentlich 1 Einzelstunde pro 45 Minuten

• wöchentlich Kleingruppe pro 70 Minuten

• 14-tägig 1 Einzelstunde pro 90 Minuten

•Lese- und Rechtschreibtherapie

• Dyskalkulietherapie


Leistungserbringung

Ist es der Buchkinder-Lerntherapie Lüneburg aufgrund von Krankheit oder anderen Gründen nicht möglich, die vereinbarte Therapie durchzuführen, so wird ein Ersatztermin innerhalb der Praxis durch eine fachlich gleichwertige Lerntherapeutin vereinbart oder die entfallenen Stunden gutgeschrieben. Kann die vereinbarte Therapie aus Gründen nicht durchgeführt werden, die der Vertragsunterzeichner zu verantworten hat,  besteht kein grundsätzlicher Anspruch auf Ersatz. Wird ein Ersatztermine seitens der Therapeutin angeboten, kann dieser im Einzelfall auch durch eine fachlich gleichwertige Lerntherapeutin der Praxis vertreten werden.


Ferien – Feiertage – Wochenenden

An Sonn- und Feiertagen finden keine Termine statt. In den Ferien können Sondertermine vereinbart werden. Der anzusetzende Stundensatz ist dann im Einzelfall festzulegen und nicht Vertragsbe-standteil.


Vergütung

Mit Zustandekommen des Vertragsverhältnisses erklärt sich der Vertragsnehmer bereit, einen Dauerauftrag einzurichten. Die vertraglich vereinbarte Vergütung erfolgt monatlich und wird im voraus jeweils in der ersten Woche eines neuen Monats überwiesen. Die vertraglich vereinbarte Vergütung ist auf das angegebene Konto zu überweisen. Im Falle eines vereinbarten Lastschriftverfahrens hat der Vertragsnehmer dafür Sorge zu tragen, dass zum Zeitpunkt der Lastschrift ausreichend Deckung des Kontos vorhanden ist. Bei Zahlungsverzug behält sich Buchkinder-Lerntherapie Lüneburg vor, die Förderung des Kindes bis zum Eingang der Zahlung auszusetzen. Zusätzliche Leistungen werden nach Absprache gesondert in Rechnung gestellt.


Haftung

Buchkinder-Lerntherapie Lüneburg kann weder für Beratungen, noch für eine Lerntherapie oder ein Lerntraining eine Garantie für einen Erfolg aussprechen. Aus diesem Grund geht sie diesbezüglich keinerlei Haftung ein. Die Lerntherapeutin ist durch eine Betriebshaftpflicht abgesichert. Der Vertragnehmer verpflichtet sich seinerseits dafür Sorge zu tragen, dass den der Personensicherheit dienenden Weisungen durch die Therapeutin folge geleistet wird.


Datenschutz

Alle von der Praxis erhobenen Daten unterliegen dem Datenschutz. Sie werden ausschließlich zur internen Verwaltung verwendet und nicht an Dritte weitergeleitet. Hierfür ist eine gesondert zu unterzeichnende Entbindung der Schweigepflicht gegenüber Dritten zu vereinbaren.


Das Jugendamt hat die von unserer Praxis erbrachte Lernförderung und Lerntherapie als Maßnahme im Rahmen des § 35 a SGBVIII anerkannt, so dass die Kosten bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen vom Jugendamt übernommen werden.

Links:

www.buchkinder.de
www.kreisel-hh.de

Marion Herma-Poetschke

Lerntherapeutin

Ausbildung zur Lerntherapeutin für integrative Lerntherapie -Kreisel e.V. Hamburg

Schwerpunkt: LRS und Dyskalkulie

Mitglied im Netzwerk Kreisel e.V.

Dozentenausbildung Buchkinder Leipzig e.V.

Ausbildung zum Multimediagestalter Bild und Ton

Blockstudium Diplomstudiengang Dipl. Ing. Energie- und Versorgungstechnik

Ingenieurstudium Ing.(FH) Wärmetechnik

Bono

Bono

tierischer Therapeut und gute Seele

Bono ist ein Bearded Collie und wurde im März 2015 bei Hamburg geboren.

Der noch kleine Racker unterstützt die Therapeuten der Praxis schon von klein auf und möchte wenn er groß ist auch „Therapeut“ werden.

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Lerntherapie / Lernförderung

• für Dyskalkulie und Rechenschwäche
• für Lese- und Rechtschreibschwäche
• Einzelförderung / Gruppenförderung

 

 

 

 


Dyskalkulie und Rechenschwäche

Jedes Kind denkt. Und jedes Kind kann mathematisch denken lernen. Nur sind einige Gedanken bzw. Konzepte des einen oder anderen Kindes nicht geeignet, um dem Mathematikunterricht folgen zu können. Eine zentrale Aufgabe in der Lerntherapie ist es also, zusammen mit dem Kind herauszufinden, was es über Zahlen, Mengen, Operationen, Stellenwertsystem denkt und wie es diese Gedanken nutzt.  In der Therapie kommt es uns zunächst weniger auf die Ergebnisse einer Aufgabe an, sondern mehr darauf, wie das Kind bei seiner Ergebnissuche gedacht hat.

Im Mathematikunterricht gibt es ungleich Vieles, das ein Kind missverstehen kann. Lernen im Allgemeinen und Lernen von Mathematik im Besonderen findet nicht ohne Umwege und Fehler statt. Rechenschwache Kinder bleiben oft lange in ihren Fehlvorstellungen verhaftet. Diese Missverständnisse gilt es aufzudecken um dem korrekten Verstehen Raum zu schaffen.

Ihr Kind wird sehr oft von seinem Lerntherapeuten mit den Fragen : „Wie hast du das gemacht?“ „Wie hast du dir das vorgestellt?“ konfrontiert werden. Und zwar sowohl bei falschen, als auch bei richtigen Rechenergebnissen.

Die Aufgabe des Therapeuten ist es dabei, in den Antworten ihres Kindes herauszufinden, wie es gedacht hat.

Ein Beispiel: Ein Kind, 2. Klasse, rechnet in einem schriftlichen Test der Schule folgende Textaufgabe: „Stelle dir vor, du hast 4 Münzen als Taschengeld zur Verfügung. Diese bestehen nur aus 2, -€ und 1, – € Münzen. Wie viel Taschengeld könntest du haben?“ Das Kind ermittelt darauf hin in jedem seiner Zahlenbeispiele die Summe 4 , – €. Zum Beispiel 2,-€ +1,-€+1,-€ oder 2, – € + 2,-€ usw.). Es hat in der Bewertung der Lehrerin nur 1 Pkt von möglichen 6 Pkt bekommen. Auf die Frage des Therapeuten , was denn Münzen seien, antwortete das Kind :“Natürlich Euro!“ Es hat also , nach seinem Verständnis vollkommen richtig, die Zahl 4 in 2er und 1er zerlegt und lediglich für 1,-€+1,-€+1,-€+1,-€ als richtige Antwort einen Punkt bekommen.


 

shutterstock_272907950 Lese- und Rechtschreib-Störung:

• Bildsprache
• Sprache
• Schriftsprache

• Lesekompetenz

 

 

 

 

 


 

Es kommen folgende Konzepte und Materialien zum Einsatz:

Förderung des Schriftspracherwerb: Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, lautgetreue Lese-Rechtschreib-förderung nach Carola Reuter-Liehr, der systemische Ansatz, Rechtschreibschule nach H.Wendel, Lernserver, sowie zusätzliche Materialien gemäß Curriculum z. Bsp. „Karibu“ Verlag Westermann. Diese erfolgreichen Förderkonzepte werden in der BUCHKINDER Lerntherapie in die BUCHKINDER –Methode eingebunden.


 

Die Buchkinder-Methode führt ihr Kind durch die gesamte Therapiezeit wie ein roter Faden.

Die lerntherapeutische Förderung, erfolgt hierbei in 4 Stufen, welche aufeinander aufbauen. Die Verweildauer in einer Stufe ist  vom Lernstand ihres Kindes abhängig.

Druck_BäumeDie Bildsprache
Die Bildsprache beherrschen die meisten Kinder dabei deutlich besser als Schrift oder Sprache. Sie bekommen den Raum bildnerisch zu kommunizieren und ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Lerntherapeutisch begleitetes Gestalten ist für Kinder mit schulischer Lernschwäche , motorischen Störungen oder verschiedenen Formen von Hyperaktivität eine hilfreiche Ergänzung zu anderen Therapieformen.
Eingebunden in ganzheitliche, spielerische Lerntherapie, werden sensomotorische Fähigkeiten gefördert und damit eine solide Grundlage für grafomotorische Fähigkeiten gelegt.
Das künstlerische Tun stärkt das Selbstbewusstsein, schult die Wahrnehmungsfähigkeit, sowie das Darstellen, Erkennen und Gestalten eigener Gefühle. Konzentrations- und Ausdrucksfähig-keit der Kinder steigern sich und schaffen so neue Zugänge zum Lernen.

Bildnerisches Üben fördert:

  • Visuelle Wahrnehmung
  • Figur-Grund-Wahrnehmung
  • Raum-Lage-Wahrnehmung
  • Serielle Wahrnehmung
  • Tastsinn
  • Gleichgewichtssinn
  • Grob- und Feinmotorische Fähigkeiten
  • Akustische Wahrnehmung
  • Selbst/- Fremdwahrnehmung
  • Selbstausdrucksfähigkeit
  • Selbstvertrauen
  • Konzentrationsfähigkeit

Linolschnitt fördert:

  • Feinmotorik
  • Hand – Auge Koordination
  • grafomotorische Fähigkeiten
  • Farben- und Formenerkennung
  • taktile Wahrnehmung
  • Tonussteigerung
  • die erste Steuerung der Emotionalität
  • das Erarbeiten von Schriftzeichen (da spiegelverkehrt zu ritzen)

Zeichnung_Bühnenbeleuchtunggesprochene Sprache
Den „schriftlichen„ Sprachstil aus der gesprochenen Sprache heraus zu entwickeln, stellt das Ziel dar. Der Bereich des Sprechens und des Zuhörens, der mündliche Kompetenzbereich und das „funktionsangemessene“ Sprechen sind in den heutigen Bildungsstandards fest verankert. Beeinflusst durch Hörmedien, Fernsehen, Computer und Kommunikationsmedien (Kurznachrichten) haben sich die Kinder, unterschiedlich ausgeprägte konzeptionelle Sprache und damit Schriftlichkeit angeeignet.
Zur Sprache gehört der Erzählerwerb. Der Erzählerwerb ist ein lang anhaltender Prozess. Er führt von der isolierten Ereignisdarstellung über die lineare Ereignisdarstellung und strukturierte Ereignisdarstellung hin zur narrativ-strukturierten Ereignisdarstellung. Hier wird der Zuhörer in das Geschehen voll involviert. Diese Stufe sollte mit etwa 10 Jahren erreicht worden sein.
Der strukturierte Erzählerwerb stellt die zweite Stufe zur besseren Kommunikationsfähigkeit der Kinder mit Teilleistungsstörungen im Schrift-Spracherwerb dar. Die verständliche Sprache führt automatisch zurück in die soziale Beteiligung und raus aus der Isolation.
In dem der Lerntherapeut sich die Bilder ihres Kindes erklären und beschreiben lässt, bringt er es in die Fantasie. In seiner selbst geschaffenen Welt kann man davon ausgehen, dass ihr Kind bereit ist zu erzählen. Unbemerkt vom Kind arbeitet der Therapeut an der phonologischen Bewußtheit, durch den Sprachfluß kann die Prosodie unserer Sprache vermittelt werden und ein Gefühl für grammatische Prinzipien entsteht.
Über verschiedene spielerische Methoden erzählt ihr Kind selbst erdachte Geschichten nach. Es lernt die zeitliche und informelle Komponente der gesprochenen Sprache erkennen, sowie die Anforderungen an den Satzbau. Dies geschieht nicht aus vorgegebenen Texten, sondern anhand selbst entwickelter Inhalte. Die Kinder motivieren sich selber. Die notwendige Neugier zum Lernen ist geweckt. Sie lernen die Semantik; Wörter und ihre Bedeutung verstehen und gebrauchen. Da das mündliche Erzählen weniger komplex ist als das schriftliche, stellt es eine gute Vorbereitung auf das schriftliche Erzählen dar.

gesS_wie Suppechriebene Sprache
Mündliches und schriftliches Erzählen können sich gegenseitig unterstützen. Man kann zuerst Geschichten mündlich erzählen und sie dann aufschreiben. Das hat den Vorteil, dass die Handlungslogik schon ausgearbeitet ist bevor die Kinder mit dem Schreiben beginnen. Außerdem hat sich ihr Kind dann schon Gedanken gemacht, wer beteiligt ist und wo sich die Handlung abspielt. Damit sind erste Ansätze einer Arbeitsstrukturierung erkennbar. Struktur und Selbstorganisation werden in Selbsterfahrung erlernt. Beim Schreiben und insbesondere beim Überarbeiten der eigenen Texte, kann sich jedes Kind in Ruhe Gedanken machen, wie es eine Stelle der Erzählung gestalten will. Diese Ruhephase wird unterstützt, in dem zu jedem Textabschnitt ein Bild geritzt wird. Damit wird die Verweildauer an einer Textstelle erhöht und das Kind lernt sich Zeit zu nehmen und nicht nur inhaltlich an einem Textabschnitt zu arbeiten sondern auch die erlernte Selbstinstruktion zur Regelhaftigkeit der Schriftsprache anzuwenden. Die Systematik der rechten Schreibweise erlernen die Kinder entsprechend ihrem individuellen Förderplan nach den oben genannten lerntherapeutischen Methoden. Sie nehmen sich Zeit um über Sprache bewusst zu reflektieren. Kinder, die nach der Bedeutung von Wörtern fragen, haben jenen die nicht fragen einiges voraus. So kann die Begriffsbildung durch Doppeldeutigkeit von Wörtern zum Stolperstein für Kinder werden.

Textdas sinnentnehmende Lesen
Der Schritt zum freien sinnentnehmenden Lesen ist ein kleinerer als der Schrift-Sprach-Erwerb. Die Kinder fangen an, ihre eigenen Geschichten immer wieder vorzulesen. Da sie diese meist auswendig können, machen sie von Beginn an positive Erfahrungen und trauen sich dann auch an unbekannte Texte. Durch das Silbentraining bei der geschriebenen Sprache und das lernthe-rapeutische Lesetraining (KielerLT , MarburgerLT, Tandemlesen) sind zeitnahe Erfolge möglich.

Nachdem ihr Kind alle Stufen des Schrift-Sprach-Erwerbes bei der Buchkinder Lerntherapie durchlaufen hat, hält es ein selbst geschriebenes, gedrucktes und selber gebundenes Buch in der Hand. Die Schreibweise der Texte wird dann altersentsprechend richtig sein. Ihr Kind kann Texte sinnentnehmend lesen. Es ist stolz auf sich und kann Lerntherapie als echte Hilfe zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ihre Peergroup begreifen.


 

 

 

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integrativ, systemisch arbeiten
für eigenverantwortliches Lernen beinhaltet:

• Sensomotorische Integration
• Wahrnehmungstraining – Sehen
• Wahrnehmungstraining – Hören mit AUDIVA
• Einbeziehung des Umfeldes und Familie

 

 

 


 

Viele Kinder haben durch vermehrtes virtuelles Handeln in Fernsehen und Computer den Zugang zu ihrer inneren Wahrnehmung verloren – und damit auch viel von ihrer Fantasie.

Fantasiereisen sprechen ihre Gedanken und ihre Interessen an. Die Kinder lernen, sich mit Hilfe ihrer Fantasie spielerisch und träumerisch nachhaltig zu entspannen. Fantasiebilder werden detailliert erzählt, so dass sich die Kinder die Bilder dazu genau vorstellen, also imaginieren können.

Untersuchungen haben gezeigt, dass imaginative Entspannungstechniken bei Kindern die beste Wirkung erzielen. Das liegt unter anderem daran, dass Fantasiebilder der Fantasietätigkeit von Kindern sowie deren Vorliebe zum Tagträumen entgegenkommen. 
Die entspannenden Bilder sind nur dann effektiv, wenn sie in eine lehrreiche Geschichte integriert werden. Diese Entspannungsgeschichten beruhigen und regen die Fantasie an. Das Selbstvertrauen wird gestärkt, Ängste und innere Spannungen werden abgebaut, Konzentrationsvermögen und Lernfähigkeit gesteigert.


 

soziale Kompetenz fördern

Die Kinder werden sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst und lernen, Gefühle auszudrücken. Den Kindern werden Einfühlungsvermögen, das Verständnis für die Lage anderer Menschen und die angemessene Reaktion darauf nähergebracht.


Blockaden auflösen.

Subjektive Erfahrungen, also alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken, werden von jedem Menschen sehr unterschiedlich erlebt und im Gehirn verarbeitet beziehungsweise gespeichert.

Wir bieten ihrem Kind Werkzeuge an, um einschränkende Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster zu verändern.

Schlechte schulische Leistungen, Probleme im sozialen Miteinander, im Umgang mit Freunden und Familie oder auch mit sich selbst, sind bei Kindern und Jugendlichen meist auf Blockaden zurückzuführen, die aus solchen falschen Gefühls- und Denkmustern entstanden sind. Diese Blockaden hindern die Kinder und Jugendlichen daran, zu erkennen, welche Wahlmöglichkeiten ihnen noch zur Verfügung stehen, um in verschiedenen Lebensbereichen angemessen oder einfach „anders“ reagieren zu können.

Falsche Denkmuster wie „das kann ich nicht“, „ich bin dumm“, „keiner mag mich“ und so weiter können spielerisch aufgelöst werden. Die Kinder entdecken ihre Stärken und positiven Eigenschaften und lernen, sie positiver zu bewerten und kreativ zu nutzen. Prägende Lebenssituationen und damit verbundene einschränkende Denkweisen (Glaubenssätze) werden dadurch positiv verändert. Prüfungsängste und Stress können abgebaut werden, Motivation und Selbstvertrauen werden gesteigert, Fähigkeiten optimiert und Herausforderungen leichter angenommen.


durch Bewegung ins Gleichgewicht

Stress unterschiedlichster Art erzeugt Ungleichgewichte im körperlichen, seelischen und geistigen Wachstum der Kinder und schränkt ihr Entwicklungspotential ein. Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen sind häufig die Folge. Viele Kinder leiden darüber hinaus unter Bewegungsmangel. Durch den zunehmenden Verkehr und die Verbauung der Natur haben die Kinder immer weniger Möglichkeiten, Bewegungserfahrungen wie Klettern, Balancieren, Rennen auf unebenem Gelände, Schaukeln etc. zu sammeln.

Dieser Bewegungsmangel wirkt sich negativ auf die Haltung, die Fitness , aber vor allem auch auf die seelische und geistige Entwicklung mancher Kinder aus.

Die Schaltzentrale, die die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen steuert, ist das Gehirn. Unser Großhirn besteht aus zwei Teilen, den beiden Hemisphären. Jede Hälfte hat unterschiedliche Aufgaben. Die linke Gehirnhälfte wird als „analytische“, die rechte als „ganzheitliche“ bezeichnet. Die linke Seite denkt also logisch, registriert Einzelheiten und verarbeitet sie der Reihe nach, ist planvoll und zukunftsorientiert, analysiert Musik und studiert Details von Bildern. Die rechte Seite denkt gefühlsmäßig, spontan, kreativ, nimmt u.a. Sprache, Rhythmus und Gefühle wahr, assoziiert Erinnerungen, genießt Musik und Bilder als Gesamteindruck. Das Großhirn mit seinen zwei Hälften steuert Bewegung und Wahrnehmung nach einem Überkreuzmuster: rechter Fuß, rechte Hand, rechtes Ohr und rechtes Auge werden von der linken Gehirnhälfte gesteuert und umgekehrt.

Die Persönlichkeit ist also umso ausgeglichener, je besser die beiden Gehirnhälften vernetzt benutzt werden. Durch Stressfaktoren wie Überreizung und Bewegungsmangel kommt es dazu, dass die linke und rechte Gehirnhälfte ihre Zusammenarbeit „aufkündigen“.
 Gezielte Bewegungsübungen können dann helfen, diesen Stress abzubauen. „Abgeschaltete“ Augen und Ohren kommen wieder in Schwung – und die Seele ins Gleichgewicht.


 

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konsequent
für nachhaltigen Lernerfolg

• Beratung zu angrenzenden Fachbereichen
• Organisations- und Konzentrationstraining
• computergest. Automatisierungstraining
• kreativer Lerntransfer

 

 

 


Wenn die Klassenlehrerin eine Lernproblematik Ihres Kindes zu erkennen glaubt, wird sie in einem Elterngespräch diese Beobachtung mitteilen und eine Unterstützung durch den Förderlehrer der Schule vorschlagen. Dieser wird dann den aktuellen Unterrichtsstoff mit besonderen, didaktischen Methoden versuchen ihrem Kind zu vermitteln. Abgelöst oder ergänzt werden kann der Förderunterricht durch eine Nachhilfe. Dies kann durch Schüler aus älteren Jahrgängen, Studenten oder Nachhilfeinstitute erfolgen. Liegen jedoch sogenannte Teilleistungsstörungen vor, sind beide, Förderunterricht und Nachhilfe nicht ausreichend zielführend. Bei bereits diagnostizierter LRS oder Dyskalkulie durch den Kinder- und Jugendpsychologen ist eine Lerntherapie unumgänglich.

In der Lerntherapie stehen nicht die Defizite und Schwächen des Schülers im Vordergrund, sondern seine Kompetenzen und Stärken. Diese positive Sicht fördert Motivation und das Vertrauen Lern- und Leistungsschwierigkeiten überwinden zu können. Es werden individuelle Methoden und Materialien ausgewählt, die ihrem Kind individuell entsprechen und seiner Förderung dienen.


 

Vorschulkinder:

Die Zeit “rund um die Einschulung“, d.h. ungefähr ein Jahr vor der Schule und die ersten beiden Schuljahre, bedeutet eine ganz erhebliche Weichenstellung für ein Kind und bringt auch für die ganze Familie erhebliche Veränderungen mit sich. Die Psyche des Kindes, seine Wahrnehmung, seine motorischen Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen und sein Selbstwertgefühl unterliegen enormen Entwicklungen und Herausforderungen. Frühe Förderung durch Lerntherapie stellt bei Vorschulkindern, die über eine noch nicht altersgemäße Entwicklung in den Bereichen: Feinmotorik, Wahrnehmung, Sprache, mathematische Grundlagen, Bewegung, Konzentration und Arbeitshaltung verfügen, eine wirksame Präventivmaßnahme dar.


 

Schulkinder:

Zu den häufigsten Problemen gehören Lernkrisen, Lernblockaden, Leistungsschwächen in einzelnen Fächern, akuter Noten-Notstand, psychosomatische Beschwerden (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit), Verhaltensauffälligkeiten, oppositionelles Verhalten, Hyperaktivität, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, Überforderung (auch der Mutter/des Vaters) und daraus resultierender Familienstress. Schüler mit Teilleistungsschwächen wie Legasthenie, Dyskalkulie finden im geschützten Rahmen der Lerntherapie geeignete Trainingsmöglichkeiten. Sie entdecken, wie sie ihre Stärken entdecken und gezielt einsetzen können.


 

Jugendliche:

finden in der Lerntherapie Möglichkeiten sich neu zu motivieren. Es wird ihnen dabei geholfen, bessere Lern- und Arbeitsstrategien zu entwickeln, Stress abzubauen oder ihre Prüfungs- und Versagensängste in den Griff zu bekommen.


 

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Lernförderung/Lerntherapie
für Lesen, Schreiben und Rechnen

1. Zielsetzung
2. Basistraining
3. Strategietraining
4. Automatisierung

 

 

 

 


 

Durch Gespräche mit Ihnen und ihrem Kind, wenn erforderlich den Ärzten, Therapeuten und Lehrern, gelingt ein erster Eindruck über den aktuellen Lernstand, das Lernverhalten, der psychischen Befindlichkeit, der emotionalen Entwicklung und der derzeitigen Sozialisation ihres Kindes. Auf spielerische Weise werden Hinweise auf wichtige Faktoren, wie Hand-Augen-Dominanz und Koordination, Körper- und Raumgefühl, Reaktionsvermögen oder Frustrationstoleranz gesammelt. Wichtig ist auch eine Feststellung der derzeitigen Lernorganisation ihres Kindes, wie Hausaufgabenplanung, Zeitmanagement, Organisation des Arbeitsplatzes und der Materialien. Auf der Grundlage dieser informellen Diagnostik wird über die Notwendigkeit einer sogenannten klinischen Diagnostik durch standardisierte Testverfahren entschieden. Bei entsprechenden Verdachtsmomenten überlegen wir gemeinsam mit ihnen ob, ein Besuch weiterer Spezialisten wie Jugendpsychologen, Pädaudiologen, Orthoptisten sowie Logopäden oder Ergotherapeuten hilfreich sein könnte.

Die Buchkinder – Lerntherapie Methode bietet uns eine weitere Möglichkeit der Förderdiagnostik. Hier geht es nicht primär um den quantitativ benutzten Umfang der Wörter durch das Kind, sondern es geht um das Beobachten von Verhaltensweisen bei Kindern, denen lexikalisches Wissen fehlt. Spontansprachproben sind hier für die Diagnostik sinnvoller und können zum Beispiel auch Vermeidungsstrategien besser aufdecken. Anhand der so ermittelten Daten wird ein individueller Förderplan erstellt und gemeinsam mit Ihnen und ihrem Kind besprochen.


 

Je nach Problemlage geht es um die Schulung der Wahrnehmung und Konzentration, Aufarbeitung von Rechtschreibregeln, die Weiterentwicklung des mathematischen Denkens, die Vermittlung von Lerntechniken und den Aufbau eines eigenverantwortlichen Lernverhaltens. Durch verschiedene Verfahren, wie Aufmerksamkeitstraining, Legasthenie/ Dyskalkulie – Training, wird den Teilleistungsschwächen entgegengewirkt und das Kind verliert die tief eingeprägte Vorstellung, das Lernprozesse immer mit unangenehmen Empfindungen (Überlastung, Zeitdruck, Langeweile, Hilflosigkeit) verbunden sind.

Entspannungsübungen und Bewegungsspiele dienen der Schaffung einer entspannten, motivierten Lernhaltung. Durch die Lerntherapie lernt ihr Kind in Zukunft mit Schwierigkeiten und Rückschlägen umzugehen und seine Stärken gezielt einzusetzen.

Das Therapie Programm setzt an den individuellen Förderschwerpunkten ihres Kindes an und basiert im Wesentlichen auf vier Therapiebausteinen:

1. Basistraining: Hier werden ganz bestimmte Fertigkeiten (z.B. genau hingucken, genau hinhören, genau nacherzählen, genau beschreiben …u.s.w. eingeübt und gefördert. Die Kinder lernen Eigenständigkeit und Selbststeuerung bei schwierigen Aufgaben auch bei Ablenkung.

2. Strategietraining: hier lernen Kinder sich bedachter und kontrollierter zu verhalten. Wichtiges Hilfsmittel ist hier die Selbstinstruktion und Entspannungsverfahren.

3. Ziele setzen, im Vorausplanen, Selbstinstruktion und Strategien zu gebrauchen um Fehlern vorbeugen zu können.

4. Automatisierung und Transfer: hier lernen und üben die Kinder das bisher Gelernte auf Schulsituationen zu übertragen.

Gezielte Körperwahrnehmungsspiele, Bewegungsspiele, Progressive Muskelentspannung, helfen den Kindern ihre Emotionen und Ängste zu verstehen, was ihr Selbstwertgefühl stärkt und ihnen zu einer besseren Alltagsstruktur verhilft. Das führt zu mehr Gelassenheit in Alltagssituationen und zu verbesserter Konzentration.


 

Die gemeinsame Zielsetzung, die Fortschritte und die Wirkung der individuellen Fördermaßnahme wird regelmäßig überprüft.

In Gesprächen werden sie über den Lernerfolg ihres Kindes informiert und erhalten von uns Hinweise, wie sie aktuell die Lerntherapie im häuslichen Umfeld sinnvoll unterstützen und begleiten können.


 

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vorhandene Kompetenzen erweitern

 

 

 

 

 

 

 


 

Ihr Kind hat Lernschwierigkeiten in der Schule und verschiedene pädagogische Methoden konnten es bisher nicht ausreichend entlasten? Dann können therapeutische Maßnahmen sinnvoll werden. Die Lerntherapie arbeitet an den Ursachen eines Lernproblems, indem sie ihr Kind in notwendigen Basisfunktionen (Vorläuferfähigkeiten) unterstützt und fördert, damit die Gründe für die Lernschwierigkeiten selbst erkannt und behandelt werden können.

Lerntherapie hilft ihrem Kind gut ausgeprägte Vorläuferfähigkeiten zu entdecken und seine Persönlichkeit zu stärken, wodurch weitere Entwicklungsschritte und Lernprozesse ausgelöst werden können.

Damit hilft Lerntherapie ihrem Kindern ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen und den Weg, raus aus negativen Erfahrungen in seinem schulischem und sozialem Umfeld zu gehen.

Lerntherapie setzt immer an den Kompetenzen Ihres Kindes an und ermöglicht eine individuelle Förderung in Einzeltherapie oder Kleingruppen, die im Klassenverband so nicht möglich ist.

Lerntherapie ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Problemen in der Sinneswahrnehmung, Konzentration und Feinmotorik durch spezielles Training eine stressfreiere Schullaufbahn.


 

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