Lerntherapie

Verstehen durch Handeln

Ihr Kind hat Schulprobleme, ist lustlos, überfordert oder häufig unkonzentriert, klagt über psychosomatische Beschwerden im Zusammenhang mit dem Schulbesuch oder bekommt trotz Übens schlechte Noten? Sie sind den täglichen Kampf um die Hausaufgaben leid und möchten Ihrem Kind dabei helfen, endlich wieder Spaß am Lernen zu haben? Wir können helfen!

Unter dem Motto „verstehen durch Handeln“ unterstützen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch individuelle Lerntherapie, Lernförderung und Lernberatung. Lerntherapie schafft bei Kindern mit Defiziten in den Vorläuferfunktionen die Voraussetzungen um lesen, schreiben oder rechnen erlernen zu können. Im Gegensatz zur herkömmlichen Nachhilfe geht es hierbei nicht nur um das Trainieren bestimmter Schulfächer oder das Auffüllen von Wissenslücken. Ziel der Lerntherapie ist es die Lernmotivation zu erhöhen, das Erarbeiten von individuellen Lernstrategien zur ermöglichen sowie Lernstörungen aufzulösen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Wissenswertes über unser Angebot und darüber, wie Sie und Ihr Kind davon profitieren.

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Lernförderung/Lerntherapie
für Lesen, Schreiben und Rechnen

1. Zielsetzung
2. Basistraining
3. Strategietraining
4. Automatisierung

 

 

 

 


 

Durch Gespräche mit Ihnen und ihrem Kind, wenn erforderlich den Ärzten, Therapeuten und Lehrern, gelingt ein erster Eindruck über den aktuellen Lernstand, das Lernverhalten, der psychischen Befindlichkeit, der emotionalen Entwicklung und der derzeitigen Sozialisation ihres Kindes. Auf spielerische Weise werden Hinweise auf wichtige Faktoren, wie Hand-Augen-Dominanz und Koordination, Körper- und Raumgefühl, Reaktionsvermögen oder Frustrationstoleranz gesammelt. Wichtig ist auch eine Feststellung der derzeitigen Lernorganisation ihres Kindes, wie Hausaufgabenplanung, Zeitmanagement, Organisation des Arbeitsplatzes und der Materialien. Auf der Grundlage dieser informellen Diagnostik wird über die Notwendigkeit einer sogenannten klinischen Diagnostik durch standardisierte Testverfahren entschieden. Bei entsprechenden Verdachtsmomenten überlegen wir gemeinsam mit ihnen ob, ein Besuch weiterer Spezialisten wie Jugendpsychologen, Pädaudiologen, Orthoptisten sowie Logopäden oder Ergotherapeuten hilfreich sein könnte.

Die Buchkinder – Lerntherapie Methode bietet uns eine weitere Möglichkeit der Förderdiagnostik. Hier geht es nicht primär um den quantitativ benutzten Umfang der Wörter durch das Kind, sondern es geht um das Beobachten von Verhaltensweisen bei Kindern, denen lexikalisches Wissen fehlt. Spontansprachproben sind hier für die Diagnostik sinnvoller und können zum Beispiel auch Vermeidungsstrategien besser aufdecken. Anhand der so ermittelten Daten wird ein individueller Förderplan erstellt und gemeinsam mit Ihnen und ihrem Kind besprochen.


 

Je nach Problemlage geht es um die Schulung der Wahrnehmung und Konzentration, Aufarbeitung von Rechtschreibregeln, die Weiterentwicklung des mathematischen Denkens, die Vermittlung von Lerntechniken und den Aufbau eines eigenverantwortlichen Lernverhaltens. Durch verschiedene Verfahren, wie Aufmerksamkeitstraining, Legasthenie/ Dyskalkulie – Training, wird den Teilleistungsschwächen entgegengewirkt und das Kind verliert die tief eingeprägte Vorstellung, das Lernprozesse immer mit unangenehmen Empfindungen (Überlastung, Zeitdruck, Langeweile, Hilflosigkeit) verbunden sind.

Entspannungsübungen und Bewegungsspiele dienen der Schaffung einer entspannten, motivierten Lernhaltung. Durch die Lerntherapie lernt ihr Kind in Zukunft mit Schwierigkeiten und Rückschlägen umzugehen und seine Stärken gezielt einzusetzen.

Das Therapie Programm setzt an den individuellen Förderschwerpunkten ihres Kindes an und basiert im Wesentlichen auf vier Therapiebausteinen:

1. Basistraining: Hier werden ganz bestimmte Fertigkeiten (z.B. genau hingucken, genau hinhören, genau nacherzählen, genau beschreiben …u.s.w. eingeübt und gefördert. Die Kinder lernen Eigenständigkeit und Selbststeuerung bei schwierigen Aufgaben auch bei Ablenkung.

2. Strategietraining: hier lernen Kinder sich bedachter und kontrollierter zu verhalten. Wichtiges Hilfsmittel ist hier die Selbstinstruktion und Entspannungsverfahren.

3. Ziele setzen, im Vorausplanen, Selbstinstruktion und Strategien zu gebrauchen um Fehlern vorbeugen zu können.

4. Automatisierung und Transfer: hier lernen und üben die Kinder das bisher Gelernte auf Schulsituationen zu übertragen.

Gezielte Körperwahrnehmungsspiele, Bewegungsspiele, Progressive Muskelentspannung, helfen den Kindern ihre Emotionen und Ängste zu verstehen, was ihr Selbstwertgefühl stärkt und ihnen zu einer besseren Alltagsstruktur verhilft. Das führt zu mehr Gelassenheit in Alltagssituationen und zu verbesserter Konzentration.


 

Die gemeinsame Zielsetzung, die Fortschritte und die Wirkung der individuellen Fördermaßnahme wird regelmäßig überprüft.

In Gesprächen werden sie über den Lernerfolg ihres Kindes informiert und erhalten von uns Hinweise, wie sie aktuell die Lerntherapie im häuslichen Umfeld sinnvoll unterstützen und begleiten können.


 

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